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Branche Windenergie - Weil wir Wind lieben

Software für die Windenergie

Einsatzplanung, Aufgabenbearbeitung der Techniker, Lagerverwaltung und Transportmitteleinsatz

Maßnahmenmanagement-Software

für Off- und Onshore Windparks


Räumlich verteilte Windkraftanlagen instand halten, einen störungsfreien Betrieb sicherstellen und die Bewirtschaftung kosteneffizient organisieren: GS-Service unterstützt Betreiber von Windkraftanlagen bei ihren vielfältigen Aufgaben.

So profitieren Sie von der Maßnahmenmanagement-Software unter anderem bei der Einsatzplanung und Aufgabenbearbeitung der Techniker, bei der Lagerverwaltung und dem Transportmitteleinsatz.

Engineering- und Serviceaufgaben von Off- und Onshore-Windanlagen sind derart komplex in ihrer Realisierung und dem anschließenden Betrieb, dass sie zunehmend die Einführung einer Instandhaltungs-Planungs-Software erfordern. Diese sollte in der Lage sein, die unterschiedlichen Maßnahmen einzuleiten und abzubilden. Gleichzeitig muss eine Softwarelösung für das Maßnahmenmanagement auf die spezifischen Anforderungen der Branche eingehen und bestmögliche Unterstützung sowohl bei der Einsatzplanung und Durchführung als auch bei der Dokumentation von Serviceeinsätzen bieten.

Windpark Meerwind

Wir begleiten mit GS-Service als Maßnahmenmanagement-Software den Windpark Meerwind Süd/Ost bei der Verwaltung der Anlagen. Jede Komponente ist in eine Struktur nach RDS-PP eingegliedert und kann so im Rahmen des Maßnahmenmanagements schnell und eindeutig identifiziert werden. Außerdem ist jede Maßnahme einem Bauteil der WEA zugeordnet. Mittlerweile wird unsere Maßnahmenmanagement-Software bei drei weiteren Offshore-Windparks sowie bei Onshore-Dienstleistern eingesetzt.

Zahlen und Fakten

seit 2013

im Einsatz

80

Windenergieanlagen

bis zu 2000

Eingebaute Komponenten je Anlage

GS-Service als Maßnahmenmanagement-Software

Ursprung der Maßnahmenmanagement-Software

Im Rahmen des Forschungsprojektes „DispoOffshore“ wurden Betreiber-Anforderungen an eine Maßnahmenmanagement-Software detailliert erfasst. Anschließend wurden die erforderlichen Maßnahmen in eine Softwarelösung integriert, sodass die Maßnahmenmanagement-Software dem Sitemanager bei der Planung maximale Hilfestellung bietet.

In Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e. V. an der RWTH Aachen und der Hochschule Zittau Görlitz (FH) entstand eine passende Softwarelösung, in der aus der Vielzahl an Anforderungen eine sinnvolle Tagesplanung mit einem parametrisierbaren Algorithmus berechnet werden.

Dabei berücksichtigt die Maßnahmenmanagement-Software sowohl Fahrtzeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter als auch Prioritäten der Aufgaben und die Auslastung der Teams. Der Sitemanager hat die Möglichkeit, diese Planung manuell zu verändern. Mit dem Tool können darüber hinaus die erforderlichen Dokumente und Nachweise beispielsweise für den Zoll erstellt werden, sodass auch die Rechtssicherheit gewährleistet wird. Die Mitarbeiter erhalten ihre zugewiesenen Arbeitsaufträge, die dann vor Ort auf den Windenergieanlagen mit Notebooks oder Tablet-PCs erledigt werden. 

Aufgabenmanagement und Disposition

Im Betrieb entstehen über das zentrale Leitsystem Zustandsmeldungen, die beispielsweise eine Troubleshooting-Aufgabe zur Folge haben. Die Aufgaben müssen mit einer hohen Priorität bei der Tagesplanung berücksichtigt werden. Bereits geplante wiederkehrende Prüfungen und Mangelbehebungsaufträge stehen dabei ebenfalls zur Disposition. Schnell kommen in einem Windpark mehrere hundert zu erledigende Aufgaben zusammen. Es ist die Aufgabe des Sitemanagers oder auch Disponenten, zu entscheiden, welche Reparaturen und Wartungen konkret am folgenden Tag und in den nächsten Tagen durchzuführen sind. Er hat beim Maßnahmenmanagement alle erforderlichen Parameter zu berücksichtigen.

Eine gesteuerte und gute Übersicht über greifbare Techniker und Teams, verfügbare Ersatzteile und Transportmittel ermöglichen eine effiziente Einsatzplanung sowie ein ertragreiches Aufgabenmanagement. Durch die Vielzahl der Anlagen muss der Sitemanager ebenfalls die räumliche Verteilung der Mitarbeiter im Auge behalten, damit die Fahrtzeiten möglichst kurz und die Abfolge der Einsätze in einer möglichst wirtschaftlichen Reihenfolge durchgeführt werden.

Themenbibliothek

RDS-PP-Strukturbibliothek

In der Windparkverwaltung hat sich für die Kennzeichnung der Anlagenstruktur und Komponenten die RDS-PP-Struktur etabliert. Das Reference Designation System for Power Plants (kurz RDS-PP) ist die Weiterentwicklung des Kraftwerk-Kennzeichen Systems (KKS) mit Erweiterungen für neue Technologien in der Strom- und Wärmeerzeugung.
 

Zertifikatsprüfung der Mitarbeiter

Im Bereich der HSE (Health and Safety Executive) ist eine konsequente Kontrolle der persönlichen Schulungen und Zertifikate erforderlich. Man kann sofort erkennen, welcher Mitarbeiter wichtige Kurse erneuern muss.

PSA - Persönliche Schutzausrüstung

Die gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen sämtlicher persönlicher Ausrüstungsmittel gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard. Jede Prüfung wird elektronisch dokumentiert und nach Gültigkeitsdauer automatisch neu terminiert.

Elektrische Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel nach DGUV

Die Prüfung von ortsveränderlichen Elektrogeräten (Kleingeräteprüfung) nach DGUV Vorschrift 3 im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift betrifft alle Gegenstände, die als Ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie dienen. Jede Prüfung wird im System dokumentiert und nach Gültigkeitsdauer automatisch neu terminiert.

Kapazitätsberechnung für geplante Einsätze

Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter in Abhängigkeit von deren individuellen Qualifikationen und der Menge der geplanten Arbeitsaufträge ermöglicht eine Kapazitätsberechnung zur Ermittlung der Auslastung der Ressourcen.

Einsatzplanung als Tages- oder Wochenplanung

Die Disposition der Einsatzkräfte und die Verteilung der Teams erfolgt über eine teils automatisierte Plantafel, in der viele relevante Informationen wie z.B. Wind- und Wetterdaten zusätzlich bereitgestellt werden können.

Routenoptimierung zur Einsatzplanung

In Onshore-Einsatzplanungen erfolgt eine automatische Optimierung der Fahrtstrecke. Die Einsatzorte können dadurch in effizienterer Reihenfolge angefahren werden. Die Fahrzeiten werden in der Einsatzplanung direkt mitberücksichtigt.

Erstellung von Zoll-Listen und Einsatzdokumenten

Für Offshore-Einsätze sind je nach Lage des Windparks verschiedene Dokumente meist unmittelbar vor der Fahrt automatisiert zu erstellen. Diese dienen als Orientierung für die Tagesplanung zum Beispiel für den Kapitän, aber auch als offizielle Dokumente z.B. für den Zoll oder andere Behörden.

Arbeitsvorbereitung und Lagerverwaltung

Der Lagerist erhält vor dem Einsatz eine Kommissionierungsliste und stellt die erforderlichen Ersatzteile für jedes Team zusammen. Eine mittels Barcodes gesteuerte LagerApp unterstützt ihn dabei.

Steuerung von Fremddienstleistern

Ein eigenes Webportal ermöglicht die Kommunikation mit externen Dienstleistern. Arbeitsaufträge können dort angelegt oder abgerufen werden. Die Freigabe erfolgt als Permitverwaltung für die jeweiligen Einsätze.

Troubleshooting durch Meldungen aus SCADA-Systemen

Ungeplante Aufträge resultieren in aller Regel aus Fehlertickets im Condition Monitoring System. Arbeitsaufträge können dabei automatisch ausgelöst werden und dem Sitemanager für die Planung angezeigt werden.
 

People-Tracking

Insbesondere für die Koordination im Notfall wird der aktuelle Einsatzort des Mitarbeiters im Offshore-Einsatz in Echtzeit systemgestützt dokumentiert und auf einer Übersichtskarte visualisiert.


Referenzen

EWE Offshore Service & Solutions GmbH

Einen Offshore-Windpark zu errichten und zu betreiben ist eine immens komplexe Aufgabe. Es gilt, zahlreiche räumlich verteilte Prozesse aufeinander abzustimmen und optimal zu koordinieren. Genau dabei hilft die passende Software. Er sitzt in Oldenburg und ist gedanklich doch mittendrin im Offshore-Windpark Riffgat, 15 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum in der deutschen Nordsee. Er weiß genau, wo sich welches Schiff und welcher Helikopter gerade befinden und er weiß auch Bescheid darüber, welcher Service-Mitarbeiter gerade auf welcher Offshore-Anlage seinem Job nachgeht. Er ist Torsten Mleziva und arbeitet in der 24/7-Betriebswarte der EWE Offshore Service & Solutions GmbH (EWE OSS), die unter anderem den Offshore-Windpark Riffgat betreibt.

zum Anwenderbericht von EWE Offshore Service & Solutions GmbH ˃

WindMW GmbH

Wer diesen Job macht, muss einfach qualifiziert sein. Als Service-Techniker, der Offshore-Windkraftanlagen wartet und repariert, braucht es mehr als Höhen- und Seetauglichkeit. Notwendig sind neben elektronischen, maschinenbaulichen oder hydraulischen Kenntnissen auch Zertifikate und Zusatzqualifikationen wie Gesundheitszeugnis, Erste-Hilfe- und Kletter-Know-how, Hubschrauber-Absturz-Übungen etc.. Die WindMW GmbH als Betreiber der Offshore- Windparks Meerwind Süd und Ost in der Nordsee hat alle Informationen zu 70 Offshore-Technikern im System hinterlegt – im Betriebsführungssystem GS-Service, das am 1. September 2014 für das Management der Bereiche Engineering, Personal und Wartung live geschaltet wurde.

zum Anwenderbericht von WindMW GmbH ˃

Weitere Referenzen

ABO Wind
Deutsche Windtechnik Offshore und Consulting GmbH
Green Wind Gruppe
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