Referenzkunde | Praxisbericht

Die Mobil-App als Game Changer

Metallverarbeiter SIMON GROUP setzt seit 2022 auf Instandhaltung mit der mobilen Anwendung GS-Web

Die Software-Suite GS-Service von GreenGate (D/CH) sorgt bei der SIMON GROUP als intelligente Datendrehscheibe für Effektivität und Nachhaltigkeit beim Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Prozess. Speziell mit der mobilen Anwendung GS-Web erschließen die Schwaben handfeste Vorteile bei der Instandhaltung für vier Unternehmen am Ort: Sei es bessere Planbarkeit mit Übersichten zu erledigten und nicht erledigten Aufgaben, die optimierte Einsatzplanung der Mitarbeitenden, die sehr einfache, konsistente Vorbereitung von Audits oder die Identifikation von Kostenfressern im Maschinenpark – es läuft spürbar besser.

In diesem Anwenderbericht:

Die Eckdaten des Praxisberichts: GS-Service im Einsatz bei Simon Group

Die SIMON GROUP beschäftigt rund 740 Mitarbeitende und hat ihren Stammsitz in Aichhalden bei Schramberg (Baden-Württemberg). Die zur börsennotierten INDUS-Holding AG gehörende Firmengruppe hat sich aus der 1918 gegründeten Firma Karl Simon entwickelt. Unter dem Schirm der SIMON GROUP vereinen sich die vier Firmen Karl SIMON GmbH & Co. KG, BETEK GmbH & Co. KG, SIMON Sinterlutions GmbH & Co. KG und SITEK – A BETEK BRAND sowie die Geschäftsbereiche SIMON Tooling und SIMON Analytics. In Ergänzung zum Stammwerk in Aichhal den betreibt die BETEK einen Produktionsstandort in Taicang, China, und unterhält ein Vertriebsbüro in den USA.

Branche: Metallverarbeitung

Eingesetzte Software: 

GS-Service – GS-Manager; GS-Web

Unterstützte Prozesse:

  • Technische Dokumentation Maschinen und Anlagen
  • Digitale Erfassung Betriebsmittel, Ersatzteile, Personal mit Qualifikationen etc.  
  • Instandhaltung und technische Betriebsführung durch Abteilung Technische
  • Dienste (Schlosserei, Elektrowerkstatt, Lager etc.)
  • Planung, Steuerung und Dokumentation von Wartungs- und Inspektionsintervallen
  • Störungsmanagement
  • Koordination der Reparatur- und Wartungsteams
  • Begleitung Audits
  • Feedback an hauseigenen Anlagenbau bzgl. Anlagenperformance
  • Monitoring/Controlling/Reporting über Dashboards

Herausforderung:

  • Schaffung einer mobilen Interaktionsplattform für alle Prozessbeteiligten
  • Einrichtung einer zentralen Informationsquelle
  • Überwindung papierbasierte Instandhaltung
  • Strategiewechsel Rtg. vorausschauende/ geplante Instandhaltung
  • Hohe Maschinenverfügbarkeiten bei niedrigen Instandhaltungskosten
  • Maschinengenaue Erfassung des Instandhaltungsaufwands
  • Orts- und zeitübergreifende Dokumentation von Zuständen Maschinen/Anlagen sowie Prozessen

Vorgehensweise: 

Digitale Erfassung Infrastrukturen und Betriebsmittel in GS-Service, Bestandsaufnahme und Analyse Betriebs-Prozesse, Konzeptentwicklung mit Abgleich und Angleichung analoger und virtueller Workflows, Teststellung, Schulungen, Go-Live

Ergebnis: 

Ganzheitliche Unterstützung bei Prozessanalyse und Konzeptionierung; Implementierung Instandhaltungssystem; Support bei initialem Einpflegen Daten; gemeinsame Entwicklung und Anwender Ausbildung (Key User); Customizing, Support

Instandhaltung zentral organisiert

Das Produktportfolio wird geprägt von hartmetallbestückten Verschleißwerkzeugen für die Bereiche Straßenbau, Bergbau, Brechen/Mischen und Agrar. Darüber hinaus produziert die SIMON GROUP Serienformteile aus Metallpulver für die Automobilindustrie, Power Tools sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Kernkompetenz der Gruppe ist das Sintern. Mit der Sintertechnologie lassen sich komplexe Geometrien in hoher Präzision unter Vermeidung materialintensiver, spanabhebender Fertigungsschritte herstellen. Der eigene Werkzeugbau SIMON Tooling entwickelt, konstruiert und fertigt firmeneigene Werkzeuge und bietet seine Dienstleistungen auch externen Kun den an. Die SIMON Analytics ist ein mit modernsten Geräten ausgestattetes Werkstoff-labor, das für die Qualitätssicherung der SIMON GROUP unentbehrlich ist und zudem als Dienstleister für externe Kunden auftritt. Zentral organisiert ist die Instandhaltung in der Gruppe, die über den Bereich Technische Dienste (TD) für alle Firmen erbracht wird, die das operative Geschäft in benachbarten Werkshallen betreiben. 50 Mitarbeitende – u. a. Maschinenschlosser und Elektroniker – befassen sich seit 2019 digital gestützt mit Instandsetzung, Wartung und Reparatur.

Richtung geplante Instandhaltung

Marcin Schulz, Teamleiter Technische Dienste Mechanik, erinnert sich noch ans ursprüngliche Handling von Instandhaltung: „Alles erfolgte per Zuruf – jemand rief an, die Maschine funktioniert nicht, könnt ihr danach schauen?“ Sicher war die reaktive Instandhaltung mit schneller Mängelbeseitigung jahrzehntelang eine industrieübergreifend gängige, vertretbare Strategie – vor allem, wenn Latenzzeiten nachrangig waren und längere Produktionsausfallzeiten nicht wirklich ins Gewicht fielen. Mit der IT kam indes die Rationalisierung ins Rollen und mit ihr die Optimierung aller Assets und Prozesse – die Durchdigitalisierung der SIMON GROUP mit ihren verteilten, zu wartenden Produktionsanlagen und dem wach senden operativen Geschäft erfasste in den 2010er Jahren auch die Instandhaltung.

Genau die richtige Entscheidung, wie Instandhaltungsexperte Prof. Lennart Brumby im August 2024 in einem Interview mit dem Fachmagazin ‚Produktion’ erörterte: „Auf jeden Fall wegkommen von dem reaktiven Geschäft. Wenn ich planbarer bin, wenn ich agiere, kann ich mich vorbereiten auf die Tätigkeiten. Ich kann das sehr viel smarter gestalten.“ Dennis Schneider, Teamleiter Technische Dienste Zentrallager bei der SIMON GROUP, pflichtet bei: „Die Instandhaltung ist zwar die ‚Feuerwehr’ im Hause, trotzdem aber wollen wir definitiv mehr Richtung geplante Instandhaltung gehen – mit GS-Service sind wir da schon ein gutes Stück weitergekommen.

GS-Service bei der Simon Group

Was leistet GS-Service – bei der SIMON GROUP seit 2019 im Einsatz – im Umfeld von Instandhaltung und Betriebsführung genau? Die Software ist ein Organisations- und Steuerungsinstrument, mit dem Unternehmen das operative Geschäft auf einer einzigen Arbeitsplatt form planen, disponieren, steuern, dokumentieren, verwalten und auswerten. Je nach Bedarf läuft die Anwendung mobil und/oder arbeitsplatzgebunden – GS-Service heißt die Software Suite als Ganzes, GS-Manager (Desktop) und GS-Web (Mobile Applikation) sind die Kernanwendungen. Die objektorientierte Software – als skalierbare Client-/ Server-Lösung konzipiert – baut auf einer Standardtechnologie auf und arbeitet unter aktuellen Microsoft Betriebssystemen. Durch die offene Systemarchitektur lässt sich GS-Service an andere Systeme (GIS, ERP, DMS etc.) ankoppeln.

Im Anfang ist GS-Service bei der SIMON GROUP als zentrale Datenquelle die so genannte „Single Source of Truth“: Eingepflegt sind alle Maschinen und Anlagen der fünf Firmen, alle Betriebsmittel, die relevanten Daten der Mitarbeitenden und die Instandhaltungsprozesse, die das operative Geschäft am Laufen halten. Dennis Schneider erläutert: „In GS-Service sind unter schiedlichste Anlagen dokumentiert: von den großen Anlagen im Ex-Bereich über die Pulverherstellung bis hin zu Pressen, die das Pulver in Form bringen, zu Vakuumöfen, Durchlauföfen, Pressen fürs Kalibrieren der Teile und den Maschinen fürs Gleitschleifen, dazu noch Prüfmaschinen, Eigenbauten aus dem Anlagenbau – alles ist verzeichnet. Ebenso die Betriebsmittel mit PSA, Ölauffangwannen, die über 500 Leitern und Tritte in den Werken, rund 200 Flurförderfahrzeuge.“ Übers ERP erfolgt dabei die Spiegelung von Objekten, Anlagen, Aufträgen und Artikeln, mehr aber auch nicht: „Das ERP selbst war für unsere Instandhaltung völlig nutzlos“, sagt Marcin Schulz. Deswegen nahmen die Schwaben 2017 vier Experten-Systeme für Instandhaltung unter die Lupe und schauten sich auch ein GreenGate-Referenzsystem in der Schweiz an. Dazu kamen gute Gespräche „immer auf Augenhöhe“ mit der GreenGate-IT zu Themen wie Schnittstellen und Stammdatenpflege. Das Ende 2018 installierte Testsystem überzeugte ebenso wie der Produktivstart im Februar 2019 – zunächst probeweise in einem Werk für drei Monate. „Das System läuft gut, das muss es auch“, kommentiert Dennis Schneider.

Potrait Dennis Schneider

„Allein um Stapler und Kran bedienen zu können, braucht es u. a. Führerschein, Erstunterweisung, die jährliche Unterweisung, die Beauftragung vom Betrieb etc. Oder bei Aufträgen für Kollegen mit Heißerlaubnisschein, da muss die Brandmeldeanlage ausgeschaltet werden – hier ist im GS eine Gefährdungsbeurteilung zu Bereichen, Prozessen und Personen mit eingebaut. Der Infoblock wird der Beauftragung automatisch zugefügt.“

Dennis Schneider, Teamleiter Technische Dienste Zentrallager, SIMON GROUP

Jeder Werker hat ein Tablet

Smartes Instandhaltungs-Handling auf Basis GS-Service fängt bei der SIMON GROUP heute ganz handfest an: „Wir arbeiten inzwischen größtenteils papierlos – bei uns hat jeder Werker in Mechanik, Elektrik und Anlagentechnik bzw. Logistik ein Tablet“, sagt Marcin Schulz, „die Kollegen bekommen ihre ganzen Aufgaben aufs Tablet gespielt. Auf einer intuitiv bedienbaren Oberfläche sieht der Techniker, was an geplanten und ungeplanten Wartungsaufgaben ansteht, inklusive Checklisten.“ Mehr noch: „Jeder kann zugreifen auf kritische Ersatzteillisten, die an den Anlagen benötigt werden. Man kann nachschauen, was gemacht wurde, und PDFs öffnen mit Schaltplänen, Anlagenzeichnungen, Prüfdaten UVV, TÜV etc.“ Das ist aber erst seit 2022 so. Übergangsweise nutzte die Instandhaltung das hybride Handling. Marcin Schulz erörtert das Wie: „Wir druckten aus GS-Service Papiertickets mit Barcodes aus, um auch Material auszubuchen und richtig zuordnen zu können zu den jeweiligen Serviceobjekten. Jeder Mitarbeiter bekam also seine Aufgabe und Barcode etc. in Papierformat.“ Das System funktionierte, weil es zwar aufwändiger als rein digital, aber stringent auf Praxis getrimmt war: Über die Rückmeldenummer wurden später beim händischen Übertragen in GS-Service Kosten, Ersatzteile und Aufwände direkt auf die Anlage gebucht. Auf dem Auftragsbogen fanden sich zudem Angaben zur Maschine (Standort, Anlagentyp), direkt darunter die Aufgabe bzw. Fehlerbeschreibung, ebenso wie hinterlegte Tätigkeiten (Checklisten) und für autorisierte Benutzer zugängliche Computer in unmittelbarer Nähe des Point of Repair.

Potrait marcin Schulz

Wir arbeiten inzwischen größtenteils papierlos […] die Kol legen bekommen ihre ganzen Aufgaben aufs Tablet gespielt. Auf einer intuitiv bedienbaren Oberfläche sieht der Techniker, was an geplanten und ungeplanten Wartungsaufgaben ansteht, inklusive Checklisten.

Marcin Schulz, Teamleiter Technische Dienste Mechanik, SIMON GROUP

Mit GS-Web zur mobilen Instandhaltung

Mit dem Launch von GS-Web – der mobilen Green Gate-Anwendung für Instandhaltung und Betriebsführung – bot sich der SIMON GROUP die Gelegenheit zur End-to-end-Digitalisierung ohne analoge Zwischen schritte. Denn das browserbasierte System (Intra-/ Internet) bildet Prozesse in rollenbasierten Modulen vollständig ab: von der kapazitiven Auftragsplanung, Arbeitsvorbereitung und flächenbezogenen Disposition über die mobile Auftragsbearbeitung, Mängelerfassung und Ereignismeldung bis zur analytischen Auswertung der technischen und kaufmännischen KPIs. Die Synchronisation mit der zentralen Datenbank erfolgt automatisch und in Echtzeit; das heißt, dass händisches Übertragen handschriftlich ausgefüllter Auftragsbögen bei der SIMON GROUP seit 2022 einfach entfällt. Das heißt allerdings auch, dass die Techniker durch die Bank angehalten sind, digital gestützt zu agieren. In der Praxis sieht das so aus, dass die Planung und Aufgabenzuteilung bei den Werkern automatisch übers Tablet eingeht. In der Aufgabenliste stehen zum Beispiel geplante Wiederholarbeiten wie Rundgänge mit Überprüfung von etwa Versorgungsleitungen mit Druckluft, Gasen, Kühlwasser etc. Oder Reparaturaufträge, die der Schichtleiter nach Produktionsausfällen, nach einem Defekt oder Vorfall einreicht. 

Je nach Auftrag erfolgt die Tätigkeitssteuerung über Checklisten. So oder so ist jede Maschine (vor Ort einwandfrei identifizierbar anhand ihrer Etikettnummer) ein Serviceobjekt. Die Aufgaben werden entsprechend aufs Serviceobjekt verbucht, dort existiert die Verlinkung ins Ordnungssystem, wo Schaltpläne, Handbücher und Bilder abgelegt sind – jeweils das, was der jeweilige Teamleiter für relevant erachtet. Zuletzt erfolgt die technische und kaufmännische Rückmeldung ebenfalls übers IT-System. Vorgeschaltet ist der ausführenden Tätigkeit immer die Prüfung der Qualifikationen und Zertifikate der Mitarbeitenden, die durchgängig ins GS-System eingepflegt sind. Das Permit-Tool von GreenGate hält die Fristen systemimmanent nach, um immer aktuell zu sein. Dennis Schneider: „Allein um Stapler und Kran bedienen zu können, braucht es u. a. Führerschein, Erstunterweisung, die jährliche Unterweisung, die Beauftragung vom Betrieb etc. Oder bei Aufträgen für Kollegen mit Heißerlaubnisschein, da muss die Brandmeldeanlage ausgeschaltet werden – hier ist im GS eine Gefährdungsbeurteilung zu Bereichen, Prozessen und Personen mit eingebaut. Der Infoblock wird der Beauftragung automatisch zugefügt.“ Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und die rechtliche Absicherung gehen hier Hand in Hand und helfen allen: den Mitarbeitenden genauso wie dem Unter nehmen. Informationen fließen ins GS auch aus der Gefährdungsbeurteilung von genannten Beinaheunfällen ein – per Definition ein plötzlich eintretendes, ungeplantes Ereignis, das keine nennenswerten Verletzungen, Krankheiten oder Sachschäden zur Folge hat, aber das Potenzial dazu hatte. Marcin Schulz: „Beim Dialog mit der Berufsgenossenschaft läuft das vergleichbar ab wie bei den Nachfragen vom TÜV und anderen Behörden: Statt auf die Schnelle Aktenordner aus den ganzen Schränken ´ranzuschaffen, haben wir in GS mit wenigen Klicks die Nachweise über genaues Verhalten oder die regelmäßigen Anlagenprüfungen, Betriebsmittelprüfungen etc. zur Hand.“ Allein 3.000 Objekte stehen bei der SIMON GROUP regelmäßig zur UVV-Prüfung an – da macht Digitalisierung jeden Tag mehr Sinn. Das trifft auch für laufende Optimierungen wie mehr Effektivität in der Instandhaltung durch das Matchen und Auswerten von Aufwänden und Kostenstellen – Arbeitsstunden und Material werden automatisch auf die Maschine gebucht – oder die Verbesserung des Maschinenparks selbst zu. „Es gibt Anlagen, die wir in dritter oder vierter Generation bauen“, sagt Marcin Schulz, „aber die Daten dazu wie verbrauchtes Material oder aufgewendete Arbeitszeit sind jetzt das erste Mal trennscharf verfügbar. Da können wir auch ein Feedback in den eigenen Anlagenbau auf Basis GS-Service geben.“

Ersatzteile
0
Mitarbeitende
0
Leitern & Tritte
0

Kleine Runde – kleine Karte – Top-Ergebnisse

Auf Leitungsebene ist GS-Service inzwischen schein bar richtig gut angekommen. Dennis Schneider grinst: „Wir sind Schwaben: Nichts gesagt, ist Lob genug. Aber faktisch läuft es natürlich viel besser als davor. Nebenabweichungen fallen durchs System viel geringer aus – hier wird auch gezielt nachgefragt, für uns entfällt dann die komplette Sucherei. Wir erstellen in GS-Web ein Dashboard mit der Kennzahlen-Übersicht und senden es weiter. Damit sind alle zufrieden.“ Die ersten Reaktionen auf Werkerebene fielen laut Dennis Schneider und Marcin Schulz gemischt aus: „Es gibt die Das-haben-wir-immer-schon-so-gemacht-Fraktion und dann die Gruppe mit der Einstellung: Endlich mal was Neues! Es liegt in der Natur der Sache: Den Jüngeren fällt es deutlich leichter, damit umzugehen, sie sehen die Vorteile – am System selbst kommt natürlich niemand vorbei.“ Marcin Schulz: „Wenn die Testkandidaten davon begeistert sind und die Vorteile sehen, dann überträgt sich das auch auf die anderen – primär, weil es aus den eigenen Reihen kommt.“ Benefits im täglichen Doing gibt es viele. Einer davon ist der direkte Zugriff auf 42.000 Ersatzteile. „Die Kollegen können im System sehen, ob das benötigte Ersatzteil da ist oder nicht – sie brauchen dann gar nicht erst zur Anlage oder ins Lager zu gehen – das ist bei uns im Werk ein relativ großer Bonus.“ Ist der Artikel nicht verfügbar, wird nachgefragt bzw. gleich eine Bestellung im kaufmännischen System ausgelöst. Unnötige Wegezeiten – der Klassiker unter den nicht notwendigen nicht wertschöpfenden Tätigkeiten in der Instandhaltung – werden damit drastisch reduziert. Akzeptanz durch Anwendung und Anwendung durch Akzeptanz sind aus betriebswirtschaftlicher Perspektive auch abseits von Kriterien wie erhöhter Anlagenverfügbarkeit, verringerten Leerlauf- und Wartezeiten, Feedback-Loops zum eigenen Anlagenbau oder ins gesamt effizienterer Instandhaltung zwingend geboten – denn über die Schnittstelle von GS-Service zum eingesetzten ERP erfolgt bei der SIMON GROUP die Buchung der Arbeitsstunden und der Abschluss der Fertigungsaufträge: „Die Freigabe der Aufträge in GS-Service“, erläutert Marcin Schulz, „löst im ERP die Rückmeldenummervergabe aus, das heißt: Das ERP erstellt eine neunstellige Nummer, die wird mit Ticket verschmolzen und bei Beendigung wird das Ganze rückübertragen ins GS – da kann man nichts mehr buchen, der Auftrag ist abgeschlossen sowohl im ERP als auch im GS.“

Darum vertrauen uns so viele Unternehmen.

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