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Instandhaltungssoftware für Industrie, Versorger und Windkraft
Wie lassen sich technische Assets wie Zähler, Wechselrichter oder andere Komponenten strukturiert austauschen und gleichzeitig vollständig dokumentieren?
In GS-Service besteht die Möglichkeit, den Austausch eines bestehenden Objekts über eine standardisierte Aufgabe zu steuern. Der Monteur erfasst dabei alle relevanten Informationen zum auszubauenden und neu einzubauenden Asset direkt vor Ort. Die eigentliche Anlage des neuen Asset-Objekts erfolgt anschließend kontrolliert durch das Back-Office (Vorarbeiter, Meister, Betriebsingenieur, Schicht-/Teamleiter etc.).
Bei einem Geräte-Austausch werden die technischen Informationen zunächst als Ergebnisse innerhalb der Austauschaufgabe dokumentiert. Nach Abschluss der Arbeiten können die Daten automatisiert über ein Makro zur Anlage des neuen Asset-Objekts übernommen werden. Das bisherige Asset bleibt historisch nachvollziehbar und kann in das Archiv des ehemaligen Einbauortes verschoben werden.
Dadurch werden der technische Außendienst und das Back-Office in Büro, Werkstatt und Bauhof klar voneinander getrennt. Gleichzeitig wird eine konsistente und nachvollziehbare Datenbasis im Instandhaltungssystem geschaffen.
Der Austausch technischer Assets erfordert die zuverlässige Erfassung zahlreicher Informationen. Dazu gehören bspw. Seriennummern, Zählerstände, technische Parameter, Einstellungswerte und Zustandsinformationen. Werden diese Daten manuell oder an unterschiedlichen Stellen erfasst, können Übertragungsfehler entstehen, was die spätere Nachvollziehbarkeit des Austauschs erschwert.
Die GreenGate Lösung bildet den gesamten Austauschprozess über eine standardisierte Aufgabe ab. Der Monteur erhält die Aufgabe für den Vor-Ort-Einsatz und dokumentiert zunächst die Daten des auszubauenden Assets. Anschließend wird der physische Austausch durchgeführt und das neu eingebaute Asset mit seinen relevanten technischen Daten erfasst.
Die Daten des neuen Objekts werden zunächst als Ergebnisse in der Austauschaufgabe gespeichert. Nach Abschluss der Arbeiten kontrolliert das BackOffice die Angaben und schließt die Aufgabe technisch ab. Über ein Makro kann anschließend automatisiert ein neues Asset-Objekt angelegt und mit den zuvor erfassten Informationen befüllt werden.
Das ausgebaute Asset wird nicht mit den Daten des neuen Geräts überschrieben. Es bleibt historisch nachvollziehbar und kann – abhängig von der individuellen Systemkonfiguration – deaktiviert und in das Archiv des ehemaligen Einbauortes verschoben werden.
Dadurch werden Austauschprozesse standardisiert, Stammdatenfehler reduziert und die Historie technischer Anlagen und Komponenten transparent dokumentiert.
Die Lösung eignet sich branchenübergreifend für Organisationen, in denen technische Assets regelmäßig ausgetauscht, gewartet oder erneuert werden.
Als Beispielanwendung kann der Austausch eines bestehenden Zählers herangezogen werden. In der bestehenden Objektstruktur ist bereits ein Einbauort für den Zähler vorhanden. Zusätzlich steht ein definierter Bereich für die Verwaltung der Lebenslaufakte ehemals eingesetzter Assets zur Verfügung.
Für den geplanten Austausch wird dem Monteur eine entsprechende Aufgabe bereitgestellt. Innerhalb dieser Aufgabe werden die einzelnen Tätigkeiten und Informationen des Austauschs dokumentiert.
Zunächst werden die Daten des auszubauenden Zählers erfasst. Dazu können beispielsweise gehören:
Anschließend erfolgt der physische Austausch des Zählers vor Ort. Nach dem Einbau erfasst der Monteur die Daten des neuen Assets. Dazu gehören beispielsweise:
Die Informationen des neu eingebauten Zählers werden zunächst innerhalb der Austauschaufgabe gespeichert. Der Monteur muss dadurch vor Ort kein neues Asset-Objekt im System anlegen.
Nach Abschluss des Vor-Ort-Einsatzes wird die Aufgabe durch das Back-Office kontrolliert und technisch abgeschlossen. Im Rahmen dieses Abschlusses kann über ein Makro automatisiert ein neues Asset-Objekt erzeugt werden. Die zuvor in der Aufgabe erfassten Informationen werden dabei direkt in die Eigenschaften des neuen Objekts übernommen.
Das bisherige Asset bleibt als historisches Objekt nachvollziehbar. Je nach Prozessdefinition kann es deaktiviert und anschließend in den vorgesehenen Archivbereich des ehemaligen Einbauortes verschoben werden.
Die Vorgehensweise stellt sicher, dass das neue Asset als eigenständiges Objekt geführt wird und die Historie des Bisherigen erhalten bleibt. Gleichzeitig werden die vor Ort erfassten Informationen ohne erneute manuelle Übertragung in die Stammdaten des neuen Assets übernommen.

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