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Instandhaltungssoftware für Industrie, Versorger und Windkraft
Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Trend – sie ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die GreenGate unterstützt ihre Kunden dabei, ihre Betriebsabläufe effizienter, ressourcenschonender und nachhaltiger zu gestalten. In unserem aktuellen Best Practice Report zeigen wir Ihnen drei Beispiele, wie Sie mithilfe unserer Software messbare Nachhaltigkeitsvorteile erzielen konnten:
Analoges Ersatzteilmanagement – basierend auf Zuruf, Kopfwissen, Aktenordner und Klemmbrett – ist ineffizient und fehleranfällig. Moderne, IT-gestützte Systeme dagegen sind Mittel der Wahl. Sie bringen nicht nur alle grundsätzlichen Vorteile der Digitalisierung mit sich, sondern verknüpfen das klassische Ersatzteilmanagement (Beschaffung, Lagerung und Bereitstellung von Ersatzteilen) auch mit Prozessen aus Instandhaltung, Betriebsführung und Materialwirtschaft. Die GreenGate AG, Softwareanbieter im Bereich des technischen Anlagen- und Ersatzteilmanagements, der Instandhaltungsplanung sowie für Betriebsführungsaufgaben, hat eine 10-Punkte-Roadmap für die Etablierung digitaler Lagerwirtschaft entwickelt.
Konventionelle Lagerhaltung von Ersatzteilen, bei der Bestände und Prozesse ohne digitale Unterstützung verwaltet werden, weist zahlreiche Effizienzmängel auf. Nicht notwendige, nicht wertschöpfende Tätigkeiten werden durch analoge Lagerhaltung ebenso initiiert wie unnötige Kapitalbindung und irrational hohe Ausgaben, die in einem Missverhältnis zum tatsächlichen Bedarf stehen. Verbunden ist ökonomische Ineffizienz mit ökologischen Nachteilen bei den Faktoren Energieverbrauch, Transport, Verpackung, Maschinenstillstand und (Über)bestand.
Auf Basis einer 10-Punkte-Roadmap lassen sich die Schwächen konventionell analoger Lagerhaltung durch digitalisiertes Ersatzteilmanagement überwinden. Integrierte, intelligente Software-Lösungen für Instandhaltung, Betriebsführung und Ersatzteilmanagement sorgen in industrietypisch heterogenen IT-Umgebungen als Gehirn der Smart Factory für signifikante Vorteile unter Effizienzgesichtspunkten. Das Optimierungspotenzial der digitalen Lagerhaltung ist unter anderem abhängig vom eingesetzten System und seinen hinterlegten Algorithmen sowie der Einbettung in die Unternehmens-IT. Je mehr digitale Ersatzteil-Daten aus dem Lager in nahtlosen End-to-end-Prozessen in allen beteiligten Abteilungen und IT-Systemen des Unternehmens zirkulieren und auch zur KI-basierten Optimierung genutzt werden können, desto größer werden die ökonomischen, auch ökologischen Vorteile. Die analoge Lagerhaltung generiert einen erheblichen CO₂-Footprint durch hohen Energieverbrauch, ineffiziente Logistik und unnötige Ressourcenverschwendung.
Die Elektromobilität gilt als Schlüssel der Energiewende – sie steht allerdings vor mehreren Herausforderungen. Zu den zentralen Problembereichen werden unter anderem begrenzte Reichweite und Ladeinfrastruktur, die Akkukapazität und -degradation, die notwendige Ressourcengewinnung sowie die Netzbelastung und Energieversorgung gezählt. Als in der Praxis direkt wirksame Engstelle des E-Fahrzeugbetriebs gelten die Ladekapazität und Akkutechnologie. Was direkt suboptimal wirkt, kann theoretisch so modifiziert werden, dass die Optimierung ebenso unmittelbar greift: Maximiert man Lebensdauer und Kapazität der Batterien, werden Ressourcen im gesamten Nachhaltigkeitsspektrum geschont.
Auch wenn als vordringliches Problem der Elektromobilität die suboptimale Nutzung vorhandener Kapazitäten gilt, fokussieren Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven nachgeordnete Aspekte der Elektromobilität wie:
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz startete 2024 mit F&E-Partner GreenGate AG das Forschungsprojekt EVIDENT. Fördergeber: BMUV – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Das Projekt untersucht den Einsatz fortschrittlicher KI zur Verbesserung der Disposition und Routenoptimierung, indem es die Grenzen konventioneller Einzelpunktprognosen durch Unsicherheitsquantifizierung (UQ) überwindet. Diese Integration soll die Transparenz und Zuverlässigkeit der Modelle erhöhen und Zusammenhänge zwischen Routenplanung, Fahrverhalten und umweltbewusstem Fahrzeugeinsatz aufdecken. Verschiedene UQ-Methoden, einschließlich ad-hoc-Techniken und Conformal Predictions, werden erforscht. Zudem werden erklärbare KI-Methoden (XAI) implementiert, um Entscheidern und Planern Modellvorhersagen verständlich zu machen und unerwünschte Konsequenzen, wie defekte Akkus oder Verzögerungen, zu vermeiden. Der holistische Ansatz kombiniert lokale und globale post-hoc Erklärungstechniken, um ein umfassendes Verständnis KI-getriebener Entscheidungen zu fördern und so verantwortungsvollere Entscheidungen in der Routenoptimierung und Disposition zu ermöglichen, wodurch die Lebensdauer von E-Fahrzeug-Akkus maximiert wird.
Die Erforschung vertrauenswürdiger KI-Ansätze zur Verlängerung der Lebensdauer von Elektrofahrzeug-Akkus im Kontext der Routenoptimierung kann Nachhaltigkeit in der Elektromobilität generieren. Unter Zuhilfenahme KI-basierter Vorhersagemodelle, die sowohl die Route als auch die Instandhaltungsprozesse optimieren, lassen sich Mehrfahrten verhindern, Ladezyklen optimieren und das Arbeitsmaterial bestmöglich schonen.
Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Instandhaltungssoftware (Computerized Maintenance Management Systems, CMMS) variiert je nach Branche, Unternehmensgröße und technologischer Entwicklung. Auswertungen zufolge liegt sie typischerweise zwischen 7 und 15 Jahren. Steuerrechtliche Abschreibungsmodelle gehen sogar von durchschnittlich nur 3 Jahren aus. Eine Nutzungsdauer von 20 Jahren und mehr – etliche GreenGate-Kunden nutzen GS-Service seit Anfang der 2000er – ist absolute Ausnahme. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Software langfristig und damit nachhaltig genutzt werden kann?
Das wirft die Frage auf, inwieweit Ansätze, die für die Nachhaltigkeit physischer Produkte entwickelt wurden, auch im Softwarebereich Anwendung finden können. Zu diesen Ansätzen gehören unter anderem:
Digitale Nachhaltigkeit, die sich u. a. in der Nutzungsdauer von Software (On-Premise-Lösungen) manifestiert, fußt empirischen Erhebungen der GreenGate AG zufolge auf mehreren Faktoren.
Nur Software, die im Alltag durchgängig genutzt wird, hat eine lange Lebensdauer. Entscheidend dafür sind zehn Faktoren:
Die Nutzungsdauer von Software wird primär durch ihre Praxistauglichkeit definiert. Entscheidende Kriterien sind u. a. einfache Benutzung, simples Handling der Software bei Anpassungen und Erweiterungen, durchgängige Datennutzung sowie Mobilität in der Anwendung. Sind diese Voraussetzungen gegeben, können Ressourcen gespart werden – das trägt zu nachhaltiger Wertschöpfung bei.
