Die Herausforderungen in Betrieben im Umgang mit Schlüsseln
Wer im Unternehmen für die Schlüsselverwaltung zuständig ist, sieht sich vor organisatorische, sicherheitstechnische und haftungsbezogene Herausforderungen gestellt:
- Schlüsselverlust – Sicherheitsrisiko, wenn verlorene Schlüssel nicht gemeldet oder ersetzt werden
- Schlüsselverfügbarkeit – nicht zu gewährleisten/nicht nachvollziehbar bei manueller, fehleranfälliger Verwaltung mit Schlüsselbüchern, Excel-Listen oder einfache Tools sind fehleranfällig, Risiko von erhöhten Wege- und Wartezeiten
- Wechsel der Schließung bei Verlust – besonders teuer bei Haupt- oder Generalschlüsseln
- Schlüsselzuordnung zu Objekt – unklar bei nicht nachvollziehbarer und intuitiv verständlicher Dokumentation, erhöhte Latenzzeiten
- Unbefugte Weitergabe – Risiko durch Mitarbeitende, die Schlüssel verleihen oder kopieren
- Unklare Prozesse – Wer ist zuständig für Ausgabe, Rücknahme, Ersatz?
- Versicherungsrechtliche Folgen – Unklare Schlüsselverwaltung kann den Versicherungsschutz gefährden, auch bei Zusammenarbeit mit Fremddienstleistern
- Haftungsfragen – Wenn Sicherheitsverstöße auf mangelnde Schlüsselkontrolle zurückgehen, auch bei Zusammenarbeit mit Fremddienstleistern
So funktioniert die Schlüsselverwaltung in GS-Service
GreenGate hat für eine transparente, nachvollziehbare und revisionssichere Schlüssel-
verwaltung das Modul Schlüsselverwaltung in GS-Service entwickelt.
- Es gibt pro Standort ein Schlüssellager mit Schlüsselschränken
- Jeder Schlüssel erhält einen Schlüsselanhänger mit individuellem Barcode
- Schlüssel werden als Objekte in GS-Service angelegt
- Schlüssel werden mit den Hausstationen in GS-Service referenziert
- Erforderliche Systemumgebung: GS-Works
Folgende Eigenschaften stehen für die Schlüsselverwaltung zur Verfügung:
- Status – gibt Auskunft über den aktuellen Stand (z. B. verfügbar, entnommen)
- Entnommen von – erfasst die Person, die den Schlüssel genommen hat
- Entnahmedatum – dokumentiert das Datum der Schlüsselübergabe (inklusive Entnahmezeit)
- Extern entnommen – Erfassen des Fremddienstleisters mittels Freitext (z. B. Name, Firma, Handynummer)
- Zugehöriger Schlüssel – Eigenschaft an der Hausstation hinterlegt; wird durch eine Multireferenz gesetzt
Aufgabenbearbeitung in GS-Works
- Onlinemodus muss aktiviert sein
- Materialliste über benötigte Messgeräte und Schlüssel
- In der Materialliste ist direkt erkennbar, wo sich der benötigte Schlüssel befindet
- Durch Scannen des Barcodes mit dem Smartphone/Tablet wird der Schlüssel entnommen, dabei ein Zeitstempel gesetzt und der angemeldete Benutzer erfasst
- Am Objekt in der Aufgabe ist die Eigenschaft „zugehörige Schlüssel“ mobil verfügbar
- In der Aufgabenliste wird bei der Aufgabe direkt sichtbar, welcher Schlüssel für die Aufgabe benötigt wird
- Bei Rückgabe wird zuerst der Barcode am Schlüssel gescannt, dann der zugehörige Schlüsselschrank; systemseitig wird die Rückgabe dokumentiert und der Schlüssel zur Nutzung wieder freigegeben
Vorteile in der Rufbereitschaft
- Durch Erstellen der Störungsaufgabe werden die Informationen zum Objekt direkt mitgeladen
- In der Materialliste tauchen die benötigten Schlüssel direkt auf
- Es ist direkt erkennbar, wo sich die Schlüssel befinden
- Wenn kein Schlüssel benötigt wird, entfällt die Anfahrt zum Schlüssellager und der Monteur kann direkt zum Kunden fahren