Wo steht Ihre Instandhaltung?

Reifegrad Instandhaltungs-Check (RIH-Check)

Reifegrad Instandhaltungs-Check (RIH-Check)

Reifegrad Instandhaltungs-Check: eine Reifegradanalyse zur gezielten Bewertung der Instandhaltungsorganisation.

Kennen Sie diese Fragen:

„Wie ist unsere Instandhaltungsorganisation aufgestellt?“
„Welche Verbesserungspotenziale sind vorhanden?“
„In welchen Bereichen bringt eine Weiterentwicklung die größten Vorteile?“

House of Maintenance
Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, ist es erforderlich sich intensiv mit Instandhaltung auseinanderzusetzen. Aber wie bekommt man valide Ergebnisse? Spezialisten aus Praxis und Wissenschaft (Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen) liefern mit der neuartigen Reifegradanalyse RIH-Check ein Ordnungs- und Analyseschema, das mit überschaubarem Aufwand Antworten auf die wichtigsten Fragestellungen zur aktuellen Instandhaltungsorganisation liefert: Mit dem Reifegrad Instandhaltungs-Check lässt sich der Ist-Zustand einer Instandhaltungsorganisation erfassen und bewerten.

Das Ergebnis:

  • der aktuelle Reifegrad innerhalb definierter Handlungsfelder
  • mögliche Entwicklungspotenziale für eine zielgerichtete Optimierung

Informationen

Wie läuft der RIH-Check im Einzelnen ab?

Der RIH-Check ist ein Diagnoseinstrument, das individuelle Standortanalysen ermöglicht. Das „Haus der Instandhaltung“ (House of Maintenance) ist Grundlage für den RIH-Check. Mit Hilfe von zwölf Handlungsfeldern wird jede Instandhaltungsorganisation in ihre Kernbereiche zerlegt. Diese werden dann im Detail analysiert und bewertet.

Welche Handlungsfelder werden geprüft?
  1. Instandhaltungsmitarbeiter:
    Einbindung der Mitarbeiter in die Organisation und Gestaltung der Arbeitsumgebung
     
  2. Instandhaltungsobjekt/Anlage:
    Anlagenstruktur, -nutzung und -auslastung
     
  3. Instandhaltungsprozess:
    Prozessabwicklung in der Instandhaltung und IT-technische Unterstützung
     
  4. Instandhaltungspolitik/Strategie:
    Führung der IH-Organisation und Gestaltung der langfristigen Ziele
     
  5. Instandhaltungsorganisation:
    Struktur und Zusammensetzung IH-Organisation und der einzelnen Organisationseinheiten
     
  6. Partnerschaften:
    Umgang der IH-Organisation mit externen Partnern (Fremdfirmen) und Gestaltung dieser Partnerschaften
     
  7. Informations-/Wissensmanagement:
    Konservierung, Strukturierung und Distribution von IH-spezifischem Wissen innerhalb der IH-Organisation
     
  8. Instandhaltungscontrolling:
    Mechanismen und Hilfsmittel zur Steuerung und Führung der IH-Organisation
     
  9. IT-Landschaft:
    Gestaltung der IT-Systeme und der Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemen in der IH-Organisation
     
  10. Kunde:
    Gestaltung des Verhältnisses zwischen der Produktionsabteilung als Kunde und der IH-Organisation
     
  11. Materialwirtschaft:
    Gestaltung der Aktivitäten Ersatzteilbeschaffung, Lagerung, Bereitstellung und Klassifizierung
     
  12. Werkzeug-/Ressourcenmanagement:
    Gestaltung der Aktivitäten zur optimalen Bereitstellung von Werkzeugen, Betriebsmittel und technischen Ressourcen zur Durchführung von Instandhaltungstätigkeiten
Wie sind die Handlungsfelder gewichtet?

Abhängig von der Unternehmensstrategie und den Unternehmenszielen werden die einzelnen Handlungsfelder entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet. Besonders relevante Felder der jeweiligen Instandhaltungsorganisation erhalten auch mehr Gewicht.

Wie lässt sich der Reifegrad ermitteln?

Beim Reifegrad Instandhaltungs-Check wird jedes Handlungsfeld im Haus der Instandhaltung sukzessive analysiert, um den Reifegrad des jeweiligen Feldes zu ermitteln. Zu diesem Zweck erfolgt eine fokussierte Auseinandersetzung mit den einzelnen Handlungsfeldern anhand von Kriterien, die typische Ausprägungen und Prozesse des Gestaltungsfeldes einer Organisation beschreiben.

Jedem dieser Kriterien sind repräsentative Fragen mit fünf möglichen Antworten zugeordnet, welche die fünf Reifegradstufen widerspiegeln. Ausgehend von der Bewertung dieser Kriterien erfolgt die Aggregation der einzelnen Kriterien-Reifegrade zu einem Handlungsfeld-Reifegrad.

Der Gesamtreifegrad einer Organisation ergibt sich aus der Aggregation der Reifegrade der einzelnen Handlungsfelder. Für eine vollständige Positionsbestimmung mittels RIH-Check ist die Beurteilung aller zwölf Handlungsfelder erforderlich.

Die Ergebnisse eines durchgeführten RIH-Checks

  • Objektive Ermittlung des Status Quo einer Instandhaltungsorganisation
  • Konkrete Analyse der individuellen Stärken und Schwächen
  • Systematische Identifikation von Verbesserungspotenzialen
  • Gezielte Ermittlung von Handlungsschwerpunkten
  • Gewichtung in einer Potenzialmatrix
  • Maßnahmen zur effizienten Verbesserung identifizierter Schwächen
  • Netzdiagramm zur Beobachtung der erzielten Erfolge und zum Vergleich mit evtl. vorausgegangenen Assessments

Auszug Referenzen

GETRAG Ford Transmissions GmbH
TWE Dierdorf GmbH & Co. KG
Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG
riha WeserGold Getränkegruppe

Als Partner für strategische Instandhaltung im Mittelstand begleiten wir Unternehmen und unterstützen sie erfolgreich bei der Umsetzung. Mit dem RIH-Check erfahren Sie, welche Verbesserungspotenziale in ihrer Instandhaltung vorhanden sind und können gezielt optimieren.

Impulse zum Nachlesen

Haben Sie in der Geschäftsführung eine durchgängige Strategie, wie Sie Ihre Anlagenverfügbarkeit und Produktivitätswerte langfristig steigern können?

Nein? Dann können Ihnen folgende Impulse zum Nachlesen helfen, denn mit einer durchgängigen Strategie können Sie folgende Ziele erreichen:

  • Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit, erhöhte Produktqualität- und Quantität
  • Dokumentation und Nachweise aller Instandhaltungstätigkeiten
  • Minimierung des Materialbestandes

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Die Instandhaltung wird zunehmend als kritischer Erfolgsfaktor der produzierenden Industrie und Energiewirtschaft eingestuft. Denn sie schützt mit Maschinen und Anlagen das Herzstück der Produktions- und Verteilsysteme – wie ein Immunsystem, dass alle beteiligten Organe überwacht und analysiert, inspiziert, wartet und instand setzt. Dieser Praxisleitfaden greift die historischen und aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Instandhaltung auf und skizziert anhand von Checklisten, konkreten Handlungsempfehlungen und illustrierten Praxisbeispielen den Transfer des theoretisch Möglichen in die praktische Anwendung.

von Frank Lagemann und Martin Gerwens, GreenGate AG

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Die produzierenden Unternehmen werden in den kommenden Jahren stark unter dem Einfluss von Industrie 4.0 und damit vor gravierenden Veränderungen stehen. In diesem Zusammenhang wird auch von der vierten industriellen Revolution und dem Internet der Dinge gesprochen. Aber was heißt das konkret und was bedeutet das für die technische Instandhaltung? Diese Instandhaltungsstudie schafft einen Überblick über die Themen, Entwicklungen und Herausforderungen in den kommenden Jahren. Und das sowohl im Hinblick auf organisatorische und prozessuale als auch technische Fragestellungen.

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Deutschland steht mit der Industrie 4.0 an der Schwelle zu einem neuen industriellen Zeitalter, in dessen Zentrum die Smart Factory als intelligente Fabrik der Zukunft steht. Um diese Vision wahr zu machen, muss auch die Instandhaltung in der Smart Factory intelligent und zukunftsfähig werden. Als Smart Maintenance sichert die Instandhaltung die Arbeitsplätze in der Industrie, beherrscht die Komplexität in der Fabrik und treibt als Innovationsmotor und Wissensträger die Industrie 4.0 voran.

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